Dienstplangestaltung


In jeder Einrichtung sieht die Gestaltung der Arbeitszeiten und damit auch die der Dienstpläne anders aus.
Hier möchten wir euch ein Beispiel eines Dienstplanes zeigen, in dem zusätzliche oder abgefeierte Überstunden gleich vermerkt werden. Der Vorteil dieses Dienstplanes liegt vor allem darin, dass man jederzeit einen Überblick über eigene Überstunden und die der Kollegen/Innen hat. So kann man schnell auf eine Anhäufung von Überstunden reagieren!

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Besprechungen, Feste oder Sonstiges können über der Tabelle eingetragen werden. Der Dienstplan ist immer für eine Woche gültig, d.h. er eignet sich für Einrichtungen, in denen sich die Dienste wöchentlich verändern.
Tipp: Am besten tragt ihr die Namen und Dienstzeiten mit einem Bleistift ein, denn die Notwendigkeit einer Veränderung ergibt sich häufig. In diesen Fällen könnt ihr einfach ausradieren und braucht nicht mit Tipp-Ex arbeiten.
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Die einzelnen Mitarbeiter/Innen werden untereinander aufgeführt; am besten Kollegen/Innen einer Einheit oder Abteilung im Block zusammen. Jeden Tag wird von der Leitung oder den Mitarbeitern selbst vermerkt, ob und wie viele Überstunden gemacht bzw. abgefeiert wurden.
Tipp: In vielen Einrichtungen wird es so gemacht, dass jeweils eine Kollegin einer Abteilung/Einheit mit "Abgesandten" aus anderen Abteilungen/Einheiten die Gestaltung des Dienstplanes übernimmt. Damit ist gewährleistet, dass alle Ereignisse/Besprechungen aus der Kita berücksichtigt werden.
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Am Ende der Woche werden Überstunden abgerechnet und die neue Überstundenanzahl auf dem folgenden Dienstplan als Übertrag vermerkt.
Urlaubstage, Krankheitstage, Kinderkrankheitstage oder Fortbildungen werden mit entsprechenden Abkürzungen im Dienstplan notiert.

Ich muss gestehen bei 7 Personen lässt sich ein Dienstplan gut von Hand führen, allerdings geht das bei der Größe unserer Einrichtung nicht mehr (über 20 pädagogische Mitarbeiter). Welche Tipps und Alternativen gibt es da für preiswerte Kalkulationen.
Wir benötigen nur den guten Überblick, ob alle Dienste und Übernahmen aureichend abgesichert sind. Keine Arbeitszeitberechnungen. (Dazu muss ich sagen, dass in unserer Einrichtung jeder in eigener Verantwortung der Stundennachweise führt, welche mit der Jahresabrechnung eingereicht werden (als Nachweis). So hat der Dienstplanschreibende die Sollstundenzahl der Kollegen zur Verfügung und Überstunden werden bei Notwendigkeit durch Chef angewiesen. Überstunden dürfen bei bestimmter Kdzahl in Eigenverantwortung abzusetzen.)

Lieber Gast,
leider kann ich zu so großen Teams keinen Dienstplantipp geben. Die großen Teams, die ich kenne, haben sich ihre individuellen Dienstpläne gestaltet bzw. gestalten lassen. Aber ich bin sicher, dass es Anbieter gibt, die solche Dienstplanlösungen anbieten. Sobald ich dazu etwas finde, werde ich es an dieser Stelle nachtragen.
Liebe Grüße
Heike

Schöne Vorlage. Bei vielen Trägern gilt dies allerdings als Arbeitszeitkonto. Solche Konten sind immer durch den Träger und die Mitarbeitervertretung zu genhemigen (auch wenn ein solches System stillschweigend schon seid Jahren geführt wird).

Zitat Wikipedia:

Der Dienstplan ist rechtlich eine Urkunde. Eintragungen und Änderungen müssen zweifelsfrei nachvollziehbar sein. Die Benutzung von Tipp-Ex®, Bleistift oder Füller ist wegen des Gebotes der Echtheit untersagt. Eine Streichung bis zur Unkenntlichkeit der Daten ist ebenfalls nicht erlaubt.

Lieber Gast,
vielen Dank für den wichtigen Hinweis. Also: Für alle, die den Dienstplan arbeitsrechtlich korrekt machen wollen: keine Bleistifte verwenden und jede Änderung deutlich nachvollziehbar markieren!!
Das ist vor allem dann wichtig, wenn das Nichtbeachten des Dienstplanes arbeitsrechtliche Konsequenzen haben soll (z.B. in Form von einer Abmahnung).