Gespenster und Geister in der Kita


Nicht nur zu Halloween begeistern sich Kinder für das Thema Geister und Gespenster. Hier einige Ideen, wie ihr das Thema in eurer Einrichtung aufgreifen könnt:


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Benötigte Materialien:
Ein Stück Stoff oder ein Stofftaschentuch
Nähnadel mit großer Öse
Faden
evtl. Wackelaugen
evtl. Stoffmalstifte
evtl. Kleber und Wolle (für die Haare)
ein kleiner Ast

Kleine Gespenster können Kinder ruckzuck aus einem kleinen Taschentuch oder Stück Stoff basteln. Ganz zu Beginn wird in der Mitte des Taschentuchs oder des Stoffes mit einer Nähnadel ein Faden durchgeführt. An diesem Faden kann später ein kleiner Ast befestigt werden.
Aus Watte können die Kinder eine runde Kugel zusammendrücken und den Stoff anschließend eng darüberlegen. Danach wird der Stoff am unteren Ende fest mit einem Faden zusammengebunden. Schön ist es, wenn noch viel Stoff unten übrig bleibt, damit das Gespenst schön "wehen" kann.
Wenn die Kinder möchten, können sie zum Schluß noch Wackelaugen aufkleben oder selbst Augen mit einem Stoffmaler zeichnen. Auch Haare in Form von Wolle oder dickeren Fäden sind natürlich möglich. Das entscheiden alles die Kinder......


Gemeinschaftsspiel: Gespenster jagen
Benötigte Materialien:

  • Luftballons
  • Krepppapierstreifen, Tesafilm, Wackelaugen oder einen wasserfesten Stift
  • einen großen Korb/eine große Kiste oder einen Sack
  • Ablauf:
    Bastelt mit den Kindern mehrere Gespenster aus aufgeblasenen Luftballons. Hierzu schneiden die Kinder Krepppapierstreifen zu und kleben diese seitlich oder unten an den Luftballon. Nach dem Aufkleben oder Aufmalen großer Augen ist es schon fertig, das freundliche Gespenst.

    Mit mehreren Luftballon-Gespenstern sucht ihr euch einen Raum, der viel Platz zum Rennen hat. Auf ein verabredetes Zeichen hin werden alle Luftballon-Gespenster in die Höhe geworfen. Nun kommt die Herausforderung. Alle Kinder versuchen gemeinsam die Luftballons in der Höhe zu halten (Gespenster müssen ja fliegen). Dabei bewegen sie die Luftballons in Richtung einer leeren Kiste oder eines leeren Korbes. Hier ist das Zuhause der Gespenster. Und erst wenn jedes einzelne Gespenst im Korb oder in der Kiste ist, ist die Gespensterzeit vorbei.


    Mit Gespenstern Sprache fördern

    Fünf Gespenster(chen)
    Fünf Gespenster(chen) hocken vor dem Fenster(chen).
    Das 1. schreit: Haaaa!
    Das 2. heult: Hoooo!
    Das 3. brummt: Huuuu!
    Das 4. lacht: Hiiiiiiiii!
    Das 5. schwebt zu dir herein und flüstert: „Woll’n wir Freunde sein?“
    (Mit dem Daumen beginnend, beim Sprechen jeweils einen anderen Finger zeigen)


    Gespensterfingerspiel.jpg

    Bei dieser Gespenstergeschichte können auch schon die sehr jungen Kinder mitmachen

    GESPENSTERSTUNDE
    Die Uhr schlägt 12 um Mitternacht!
    5 Geister sind nun aufgewacht.
      → 5 Finger einer Hand zeigen, Augen reiben, gähnen

    Der erste Geist schreit laut: „Huuhuuuu,
    heut‘ Nacht da gibt es keine Ruh‘!“
      → bei „u“ die Lippen deutlich gespitzt vorschieben,
    auf rundes Lippenloch achten!

    Der zweite Geist, das ist ein schlimmer,
    weht wie ein Wind durch alle Zimmer.
      → mit deutlich gespitzten Lippen mehrmals pusten

    Der dritte Geist ist groß und kräftig
    und klappert mit den Zähnen heftig.
      → mit den Zähnen klappern

    Der vierte Geist – mit rundem Bauch –
    verbreitet einen kalten Hauch.
      → Bauch mit beiden Armen andeuten, dann mit weit geöffnetem Mund
 hauchen

    Der fünfte Geist – er ist noch klein –
    möcht‘ gerne in der Kita sein.
      → in trauriges Gesicht machen

    Drum rufen wir: „Komm doch herein!
    Wir wollen deine Freunde sein!“
      → „jemanden“ herbeiwinken
    (Elisabeth Schmitz)

    PS: Wenn ihr auf das linke Foto klickt, erhaltet ihr die Geschichte/das Fingerspiel in größerer Ansicht zum Ausdrucken.

    Frau Schmitz hat hat das folgende, sehr praxisnahe Buch im Eigenverlag herausgegeben: "Und vorne geht der Elefant" - 101 Mitmachideen für die Sprachbildung in Krippe, Kindergarten, Tagespflege, Praxis und Elternhaus, Seite 43, (zu beziehen bei der Autorin über www.sprachbildung-foerderung.de, Kosten 10 Euro)