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Integration im Kindergarten
Hallo!
Ich bin durch Zufall auf eure Seite gestoßen, weil ich Herbstgedichte gesucht habe.
Ich bin auch fündig geworden und habe ein paar schöne Gedichte gefunden. Vielen Dank dafür!
Nun habe ich noch eine Frage , die mich persönlich betrifft. Wir sind im Sommer umgezogen, unsere Kinder besuchen an unserem neuen Wohnort den Kindergarten. Sie fühlen sich beide dort sehr wohl und gehen gerne dort hin. Auf Nachfragen, wie die beiden sich so eingelebt haben, antwortete mir die Erzieherin meines Sohnes(3,5 Jahre) er hätte noch keinen Freund gefunden und würde mal mit dem/der einen spielen aber er hätte sich noch nicht so festgelegt. Für mich hörte sich das aber so an als ob er schon einen bestimmten Freund/Freunde haben müsste.
Ich sehe das nicht so erstens ist er neu im Kindergartenund muss ersteinmal beobachten, außerdem war er vorher noch nie im Kindergarten oder Krippe so ist alles eine ganz neue Situation für ihn. Auch meine Tochter(5 Jahre) , die voher schon in den Kindergarten gegangen ist, hat noch keine beste Freundin oder Freund gefunden.
Ich bin der Meinung, das braucht etwas Zeit und man sollte ihnen auch die Zeit lassen.so wie mir das aber von seiten der Erzieherer erzählt wurde, habe ich den Eindruck bekommen das dieses Verhalten völlig untypisch und vorher noch nie dagewesen sei.
Ich wäre froh noch eine Meinung von jemandem mit Praxiserfahrung zu hören(lesen).
Vielen Dank im vorraus und viele Grüße
Liebe Steffi,
ich stimme dir völlig zu. Viele Kinder im Vorschulalter haben während ihrer Kindergartenzeit keine "beste" Freundin oder keinen "besten" Freund. Gerade im Alter von 3 bis 4 Jahren ist das eher die Regel. Denn in dieser Altersspanne bilden sich Freundschaften vor allem dadurch, dass die Eltern der Kinder auch viel miteinander zu tun haben oder Verabredungen ihrer Kinder organisieren und unterstützen.
Auch bezüglich deiner großen Tochter brauchst du dir keine Sorgen über eine nicht vorhandene "beste" Freundin machen. Die Hauptsache ist, dass sich deine Kinder wohl fühlen und auf andere Kinder zugehen - und so wie du die Situation beschrieben hast, ist dies ja der Fall!
Wenn deine Große in die Schule kommt, solltest du ebenso gelassen bleiben. Denn auch hier gilt, dass sich die Kinder erst einmal einleben und orientieren müssen. Hierfür benötigen sie Zeit! Und wenn sich deine Kinder die anderen Kinder erst einmal genau anschauen, bevor sie entscheiden wer zu ihnen passt, so ist dies doch ein guten Zeichen. Wir Erwachsenen machen es ja auch nicht anders.
Viele Grüße und noch eine schöne Kindergartenzeit für deine Kinder,
Heike von kitakram